Flieg’ mit Atmosfair!

Atmosfair

DEIN MAROKKO steht für Reisen, die umweltfreundliche Urlaubsmöglichkeiten zu einem fairen Preis-Leistungsverhältnis sind. 
Leider gibt es oft keine realistische Alternative zum Flug. Aus diesem Grund unterstützen wir die Initiative „atmosfair“. Ihr Ziel ist es, Treibhausgase zumindest zu kompensieren, wenn sie sich nicht vermeiden lassen.
Mit den gespendeten Beiträgen von Flugreisenden und Reiseveranstaltern finanziert atmosfair Klimaschutzprojekte, durch die an anderer Stelle Treibhausgase eingespart werden können. Dies gelingt durch die Förderung regenerativer Energien. Wenn Du mit atmosfair fliegst, wird Dein Beitrag zum Beispiel in Solar-, Wasserkraft-, Biomasse- oder Energiesparprojekte investiert. Neben der CO2-Einsparung sind auch die Armutsbekämpfung und nachhaltige Entwicklung vor Ort wichtige Projektziele.

Als Mitglied bei Forum Anders Reisen möchten wir den Kriterienkatalog so gut wie möglich umsetzen. Aus diesem Grund kompensieren wir für jede Reise 100% des verursachten CO2-Fußabruckes an Atmosfair. Dies gilt auch für die Reisen, bei denen unsere Kunden den Flug eigenständig gebucht haben.

Darüber hinaus weisen wir unsere Kunden darauf hin, dass Urlaubslänge, Reisezeit und Entfernung in einem vertretbaren Verhältnis zueinanderstehen sollten. Kurzflugreisen und Inlandsflüge möchten wir möglichst nicht anbieten, da bei einer Fluganreise viel verschmutzt wird, aber die Destination wenig von einem so kurzen Aufenthalt profitiert. Der Kerosinverbrauch und die daraus resultierend CO²- Emission von Flugzeugen hängt stark von der zurückgelegten Entfernung ab. Grundsätzlich ist der absolute Verbrauch insgesamt umso höher, je weiter man fliegt. Auf Kurzstreckenflügen ist aber der relative Verbrauch pro 100 km Flugstrecke höher als bei Mittelstreckenflügen. Dies liegt daran, dass der Start und der Steigflug besonders viel Energie kostet und bei Kurzstreckenflügen mehr ins Gewicht fällt. Grundsätzlich ist ein Non-Stop-Flug immer die klimaverträglichere Variante und für die allermeisten Gäste auch die angenehmere.

Was wir vermeiden wollen

Die jeweiligen Distanzen lehnen sich an die Definition des atmosfair-Airline-Index zu Kurz-, Mittel- und Fernstreckenreisen an, der u.a. Fluggeräte und Emissionen berücksichtigt. 

Die Reisedauer beinhaltet die An- und Abreise.

FAQ

Wie werden die Mittel verwendet?

Die atmosfair-Projekte genügen höchsten Umwelt- und Klimaschutzstandards bei der Emissionsberechnung, Projektauswahl und Mittelverwendung. Durch seriöse Kontrollmechanismen und detaillierte Information garantiert die Initiative, dass das Geld auch wirklich dort ankommt, wo es hin soll. 2010 verwendete atmosfair insgesamt 92% der Einnahmen für Klimaschutzprojekte.
atmosfair erhält keine Gelder aus der öffentlicher Hand und ist damit finanziell unabhängig. 2010 wurden 8% der Einnahmen für Kundenbetreuung, Öffentlichkeitsarbeit und Verwaltung verwendet:

  • Pflege und Ausbau des Emissionsrechners und der Internetseite
  • Erstellen von Jahresbericht, Infomaterialien und Broschüren
  • Kreditkartengebühren, Prüfung des Finanzabschluss, Abschreibungen
  • Miete und Telekommunikation

atmosfair gibt kein Geld für kommerzielle Werbung wie Printanzeigen, Google Ads etc. aus und verzichtet bewusst auf Promotion-Teams in Fußgängerzonen etc. Einzige Ausnahme ist eine Edgar-Postkarte. Kontrolle auf mehreren Ebenen – beispielsweise durch den Beirat und die Gesellschafter der atmosfair gGmbH oder den TÜV – garantiert, dass die Klimaschutzbeiträge auch wie beabsichtigt verwendet werden.
Welchen Prinzipien folgt atmosfair bei der Emissionsberechnung?
Wenn Du mit atmosfair fliegst, werden Deine Emissionen angemessen genau erfasst. Die unterschiedlichen Schadstoffe werden berücksichtigt – und zwar nach dem derzeit gesicherten Stand der Klimawissenschaft mit ihrer Gesamtwirkung in großen Flughöhen. Die Emissionsberechnung selbst erfolgt nach dem Prinzip: So exakt wie möglich, aber ohne Scheingenauigkeiten. Berechnen kann man nur den wahrscheinlichen Verbrauch eines Flugs. Muss beispielsweise ein Flugzeug wegen Nebels umgeleitet werden, oder ist die Auslastung höher oder niedriger als der Durchschnittswert, kann das nicht in die Kalkulation eingehen. Die Daten über Flugzeugtypen, Triebwerke, Flugrouten etc. wurden in wissenschaftlichen Forschungsprojekten erstellt und vom Umweltbundesamt in Berlin geprüft.

Was berechnet der Emissionsberechner?

Flug ist nicht gleich Flug. Klar ist, dass die Umwelt bei einer Reise von Frankfurt nach Honolulu stärker belastet wird als bei einem Flug von Hamburg nach Köln. Doch außer der Entfernung gibt es noch viele andere Faktoren, die für die Klimabilanz wichtig sind. Kurzum: Eine ganze Reihe Faktoren sind zu beachten, um herauszufinden, wie stark der Flug eines konkreten Passagiers auf das Weltklima wirkt – und wie teuer deshalb ein „atmosfair-Ticket“ sein sollte, mit dem sich anderswo entsprechend Klimaschutzprojekte finanzieren lassen.
Der atmosfair-Emissionsrechner berücksichtigt Höhenprofile von Flügen nach unterschiedlicher Distanz. Bei Flügen von 1.000 km Länge und mehr steigen Flugzeuge z.B. häufig auf eine Höhe von 11 km, bei Flügen von 250 km Länge nur auf 5 km Höhe (Quelle: TÜV 2000). Die Flughöhe spielt ebenso eine Rolle wie der Flugzeugtyp, die Anzahl der Sitze an Bord und wie viele davon besetzt sind. Hinzu kommen Faktoren wie Warteschleifen, Umwege und das Rollen am Boden. Zu allen relevanten Fragen hat der Emissionsrechner Informationen gespeichert. Damit am Ende nicht ein Pi-mal-Daumen-Ergebnis herauskommt, werden Datensätze von hoher wissenschaftlicher Qualität verwendet, die das Umweltbundesamt geprüft und für gut befunden hat.

Wie werden unterstütze Projekte ausgewählt?

Bei allen Projekten, die aus atmosfair-Geldern finanziert werden, ist garantiert, dass sie tatsächlich Emissionen einsparen, die ansonsten entstanden wären. Dafür sorgt der so genannte CDM-Mechanismus, über den sie zertifiziert werden. CDM heißt „Clean Development Mechanism“ (auf Deutsch: „Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung“) und ermöglicht es Industrie- und Entwicklungsländern gemeinsam Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern durchzuführen.
Neben der Emissionsreduktion soll in den Projektländern durch den Technologietransfer auch eine nachhaltige, klimafreundliche Entwicklung vorangetrieben werden.
Der Nachweis wird über den von internationalen Umweltorganisationen entwickelten „CDM-Gold- Standard“ erbracht. atmosfair-Projekte sind entweder bereits als Gold Standard Projekte registriert oder beantragen derzeit die Registrierung. atmosfair ist der weltweit erste Anbieter, der ein Gold-Standard-Projekt anbietet, das nach dem anspruchsvollen UNO-Verfahren zertifiziert wird.

Welches Projekt wird aktuell durch atmosfair unterstützt?

Unter dem „Biogas Support Programme“- Nepal (BSP-Nepal) werden Kleinbiogasanlagen für Haushalte im ländlichen Nepal gebaut und sorgen dadurch für eine umweltschonende Energieversorgung. Adressaten sind Haushalte, die derzeit nicht-erneuerbare Energieträger (Feuerholz) zum Kochen verwenden. Diese Haushalte müssen mindestens zwei Rinder, Büffel oder ähnliches Vieh besitzen, damit genügend Dung für einen kontinuierlichen Betrieb der Anlage anfällt.
Es besteht auch die Möglichkeit für die Familien eine Toilette an ihre Biogasanlage anzuschließen, wodurch sich deren Hygienesituation deutlich verbessert. Die zuletzt durchgeführte Dokumentation ergab, dass 80 Prozent der Familien mit Toilette sich für den Anschluss dieser an ihre Biogasanlage entschieden hatten. Weiterhin wird durch die rauchfreie Verbrennung des Biogases die Rauchentwicklung in den Innenräumen der Häuser deutlich reduziert. Diese Vorteile führen zu einer wesentlichen Verbesserung der sanitären Bedingungen rund um den Haushalt, sowie der allgemeinen Lebenssituation der Menschen. Die Familien, insbesondere Frauen, sparen Zeit, da sie weniger Feuerholz sammeln müssen und können diese nun für andere Aktivitäten nutzen. Die Schlämme aus der Anlage (flüssige Gärreste) können auch als Dünger verwendet werden und damit die Landwirtschaftserträge erhöhen. Weiterhin reduziert das Projekt die Abholzung im ländlichen Raum und wirkt somit Bodenerosion und Biodiversitätsverlust entgegen. Durch den Bau und die Wartung der Anlagen sind darüber hinaus viele neue Arbeitsplätze entstanden.
Damit sich die Familien die Biogasanlagen leisten können, stellt das Projektpartner AEPC ein landesweites Subventionsprogramm sowie Zugang zu einem ausgedehnten Netz von Mikrofinanzinstitutionen zur Verfügung, die zusammen 80% der Finanzierung der Anlagen decken.
( Quelle: https://www.atmosfair.de/de/klimaschutzprojekte/biogas-biomasse/nepal/ )

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